Pogo 1104 - Sonstiges
Hier gibt es Infos und Fakten zu anderen interessanten Dingen die nicht unbedingt mit Pogo 1104 zu tun haben müssen.

Pogo (doch nicht) auf Sendung (Info von Hendrik)
Die Sendetechik auf der POGO ist für die angesagte Sendeleistung viel zu klein, ebenso der zu sehende Generator, an dem Richy Müller (Edgar) im Maschinenraum herumbastellt. Den "Sender", den Edgar im Studio einschaltet, ist in Wirklichkeit ein Meßsender (evtl. von RHODE UND SCHWARZ) mit einer Sendeleistung im Milliwattbereich!

Die Sendeantenne, die auf dem Mast der Pogo montiert wird, ist `ne ganz normale Fernsehempfangsantenne! Für die Mittelwelle wurde bei den echten Seeesendern Langdrahtantennen verwendet.

Wissen muß man außerdem, daß in Deutschland seit dem 27.9.1969, ein Anti-Piraten Gesetz in Kraft ist, daß die Unterstützung von Seesendern von deutschen Boden aus unter Strafe stellt.
Drehort Friedrichsdeich (Info von Hendrik)
Der Drehort "Friedrichsdeich" ist das Örtchen Tönning an der Nordsee (Schleswig Holstein). Tönning liegt an der B5 zwischen Heide und Husum.
Richie Müllers Villa (Info von Philipp)
Die Villa, in der Richie Müller wohnt, ist übrigens die Gleiche die Hark Bohm in seinem Film "Moritz, lieber Moritz " für seinen Hauptdarsteller nutzt. Sie steht an der schönen Elbchaussee in Hamburg
Erich Bar in "Sekt oder Selters" (Info von Wolfgang)
Erich Bar spielt in der Serie "Sekt oder Selters" (1989 die Hauptrolle 'Dr. Lindenthal').
Diese Serie hat bei mir in etwa den gleichen Kultstatus, wie POGO1104.
Titania Versicherung (Info von Philipp)
Das Gebäude der Titania Versicherung war/ist eigentlich das Bürogebäude des Spiegel in der "Brandstwiete". Entsprechende Logos wurden für die Dreharbeiten überklebt.
Das Schiff "Pogo" (Info von Sabine)
aus einer Programmzeitschrift bei der Erstaustrahlung:
Nicht nur für die jungen Leute ist es schwierig, ein geeignetes Schiff zu finden; auch der WDR-Produzent Hans Schoene tat sich dabei nicht leicht. Schließlich trieb er an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins die "Pogo" auf. In Wirklichkeit heißt das 1917 als Fischkutter gebaute Segelschiff "Feuerland". Es hat eine bewegte Geschichte hinter sich.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die "Feuerland" an der Nordseeküste als Minensuchboot eingesetzt. Ende des Krieges lief sie auf eine Mine auf. Im Jahre 1950 wurde die "Feuerland" wieder fahrbereit gemacht, bekam nun eine Motor und wurde bis 1983 als Tonnenleger eingesetzt, also als Fahrzeug, das schwimmende Seezeichen auslegt. 1984 wurde das Schiff verkauft. Der neue Besitzer, der es dem Filmteam für die Dreharbeiten zur Verfügung stellte, will das Schiff nun wieder in einen Segler umbauen.

Vom ersten Tag an zeigte das Schiff Mucken, die die Dreharbeiten immer wieder in Gefahr brachten. Am schlimmsten war es an Pfingsten, als die "Pogo" nach Hamburg überführt werden sollte, trotz stürmischen Wetters.
Hans Schoene erzählt: "So startete die Pogo dann auch am Samstag termingerecht zur Überfahrt. Nach einer Stunde jedoch, zwischen Tönning und Büsum, fiel der Motor aus. Grund: verstopfte Benzinfilter. Die Mannschaft versucht, die Filter zu reinigen. Das Wetter war aber so schlecht geworden, daß die Pogo auf eine Sandbank zutrieb. Anker wurden geworfen, aber die Pogo drohte zu kentern. So mußte der Seenot-Rettungsdienst gerufen werden, der die Pogo in den Büsumer Hafen schelppte.
Aber selbst dort war das Schiff nicht sicher, denn ein Boot der Wasserschutzpolizei rammte am gleichen Tag, bedingt durch einen Manövrierfehler, unser Schiff und drückte einen Teil der Reling ein. Ergebnis dieser unglückseligen Überfahrt: Die Pogo war noch lange nicht in Hamburg und mußte jetzt erst einmal eine Woche lang überholt werden, bevor sie die Weiterfahrt antreten konnte. Für uns bedeutet das, innerhalb von Stunden den Drehplan umzustellen, um keinen Drehausfall zu bekommen."
Der Zweiteiler "Das Traumauto" (Info von Christoph)
Es gab zwar keine Nachfolge von Pogo 1104, obwohl ein "Revival" sicherlich interessant wäre, trotzdem spielte der Zweiteiler "Das Traumauto" aus dem Jahr 1988 auf die Serie an. So spielt Erich Bar einen - zwar nicht sympathischen - Musikproduzenten, der sich auch wieder eines "Pogo 1104"-Spruches bedient: "Du hast das Laufen wohl in der Waschmaschine gelernt?" Die männliche Hauptrolle bei "Das Traumauto" spielt Ralf Komorr, der später bei der Serie "Die Frankenbergs" mitgespielt hat, bei der wiederum Erich Bar einen Gastauftritt als Getreidegroßhändler hat (So schließt sich der Kreis...).
Email an webmaster | 05:46:00 Uhr | 28.06.2017 | Besucher: